Team

Farm Manager
Eduardo Juarez (AMI Orientation to Adolescent Studies, Sweden 2016)

My name is Eduardo and I come from Spain. I will be working with the students at our farm in Aulendiebach. There, we hope your sons and daughters will experience life in community, take care of our plants and animals, and make the products they will later sell in the market. It was precisely the possibility to work with young adults in this kind of environment outside the formal limits of the classroom which made me become interested in Montessori education. This in Ingelheim/Aulendiebach will be my third experience working with adolescents in Montessori schools after two years in the US and the Czech Republic. Prior to that, I worked as an economist doing research on agriculture in developing countries. My interests outside school are sports, especially martial arts, cooking and traveling. I love learning about new cultures.

House Parents
Lars und Martina Prignitz (AMI Orientation to Adolescent Studies, Sweden 2016)
Mirja Prignitz, daugther

„Why then, the continued claim that men must be educated to the idea of creating one universal nation? This union already exists in the world! What should be done, therefore, is to make men aware of this reality and replace the idea of the need to bring union among men, with the positiveness of real and profound existence of these bonds of interdependence and social solidarity between the peoples of the world.“

Dies sagte Dr. Maria Montessori vor über 50 Jahren in ihrer Vision von der „Nazione Unica“. Als Friedenspädagogin beschäftigte sie sich intensiv damit, wie wir die Probleme der Welt bewältigen können. Ihre wunderbare Arbeit ist wichtiger und aktueller denn je.
 
In Zeiten von Terroranschlägen, gefühlter wachsender Kriminaltität,  rassistischer Hetze und wachsender Ausbeutung unserer Natur bestätigt sich, dass wir neue Wege finden müssen, internationale Solidarität aufzubauen, um unsere Erde und unsere Welt gemeinsam nutzen zu können.
Staatliche Schulsysteme weltweit können diesem Anspruch nicht gerecht werden. Wir brauchen ein Umdenken in der Bildung. Schon M. Gandhi sagte: „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“
 
Meine Erfahrung sagt mir: Unser Bildungssystem, welches im Industrialisierungszeitalter entstand, ist überholt. Die Lernfabriken, die es erzeugt hat, überfordern Schüler und Lehrer. Wir brauchen Bildungssysteme, die Kooperation und soziales Zusammenleben fördern, die Selbständigkeit hervorbringen, die Individualität und Inklusion ermöglichen, die unsere Kinder dazu befähigen, die Welt zu weiterzuentwickeln.
 
All dies motivierte mich, nach zehn Jahren Arbeit als Lehrer in Regelschulen und nach sieben Jahren Arbeit in Schulleitung an etablierten Montessorischulen, zur Umsetzung unserer Montessori Farm in Aulendiebach, Büdingen (http://www.montessori-farm.de).
 
Manche Menschen kamen in den letzten Wochen zu mir und sagen: „Das finde ich cool, dass du dir diesen Traum erfüllst“. Das ist nett, aber um mich und meinen Traum geht es hier nicht. Es geht um viel mehr. Es geht für uns als Familie darum, den aus unserer Sicht bestmöglichen Beitrag in unserem Leben als Eltern zu leisten, der unserer Tochter und ihrer Generation ein friedliches Leben mit einer gesicherten Zukunft ermöglicht.
 
Unser Team ist nach den gemachten Erfahrungen der tiefsten Überzeugung, dass Jugendliche in der dritten Entwicklungsstufe nicht nur mehr brauchen als eine Regelschule, sondern auch mehr brauchen als eine gute Montessorischule, die immer noch an Regelschulstrukturen gebunden ist.
 
Sie brauchen die soziale und haptische Erfahrung Farm.
Die direkte Begegnung mit der Natur, um zu spüren, dass wir achtsam mit ihr umgehen müssen und eine intensive, selbstwirksame und echte Begegnung mit einer heterogenen sozialen Gruppe, in der sie ihre Rolle finden müssen und Verantwortung ausüben.
 
Auf der Montessori Farm in Sätila, Schweden durfte ich die Erfahrung machen, was diese Lernumgebung bewirken kann. Dort fasste ich den Entschluss, daran mitzuwirken, dass diese Lernumgebung jeder Montessorischule zur Verfügung stehen sollte. Daran möchte ich arbeiten. Wir wollen mit unserer Initiative ein Beispiel sein, wie dies gelingen kann.
 
Wir sind nicht alleine und sind in Kontakt zu vielen anderen Farmprojekten weltweit, die genau wie wir daran arbeiten, die Lern- und Entwicklungsbedingungen unserer Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

 

Experten
Diverse Experten vor Ort (Landwirtschaft, Künstler, Gewerbetreibende)

Geschäftsleitung
Martina Prignitz