Blog Montessori Farm Aulendiebach

Corona-Tagebuch, Tag 70: „Farmarbeit und Vorbereitung der Lernumgebung“

Da wir immer noch keinen Normalbetrieb machen können, war heute am Sonntag wieder Farmarbeit angesetzt... Zwar kommen nächste Woche 2 Tiermanager für drei Tage, dennoch ist so viel Arbeit zu tun, dass dies unmöglich alles während der Woche gemacht werden kann. Also haben wir ein bisschen geholfen.

Heute erledigt:
- Ställe ausgemistet
- Frischwasser für die Enten nachgefüllt
- Neues festes Gehege auf der Koppel gesteckt und mit Holzstäben fixiert (Weidewirtschaft Schafe)
- Weitere Holzrolladen als Schutz für die Bäume bestellt
- Entenhaus versetzt
- Neue Erdungsstange für Schafnetz montiert
- Pallettensofa für die Montage der Schüler vorbereitet
- Wassertank zum Einbuddeln für die Tiermanager vorbereitet
- Unkraut gejätet
- Werkzeug geordnet

Wir freuen uns auf die Arbeit mit den Schülern, die nun gut vorbereitet ist.
...

Corona-Journal, Day 69: "Work and Society" ...

Corona-Journal, Day 69: Work and Society

Corona-Journal, Day 68: "Real work"

"It is now essential, that his hands should be provided with real work. I mean, such work as implies responsibility. Above all, it is essential, that he should experience the feeling of being able to live his own live and shift for himself. For upon this basis alone is the growth of personality made possible and, at the same time, progress in learning rendered efficient."

M.Montessori, Principles and Practice in Education, First Lecture, London, 1936

Today we have a holiday day at our school. And Max was here to work, with the support of his parents. In the past two months he and another student were creating and planning a new terrace with an outdoor kitchen - so that we can eat and cook outside. This is nessecary because of the new regulations of "social distancing". Today he started to pave the terrace - next week other students will come to continue this work. It is a wonderful collaboration of our community to create a new outdoor environment in times of COVID19.

Thanks to Max and his parents! ❤

The Farm Community
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Corona-Journal, Day 68: Real work

It is now essential, that his hands should be provided with real work. I mean, such work as implies responsibility. Above all, it is essential, that he should experience the feeling of being able to live his own live and shift for himself. For upon this basis alone is the growth of personality made possible and, at the same time, progress in learning rendered efficient.

M.Montessori, Principles and Practice in Education, First Lecture, London, 1936

Today we have a holiday day at our school. And Max was here to work, with the support of his parents. In the past two months he and another student were creating and planning a new terrace with an outdoor kitchen - so that we can eat and cook outside. This is nessecary because of the new regulations of social distancing. Today he started to pave the terrace - next week other students will come to continue this work. It is a wonderful collaboration of our community to create a new outdoor environment in times of COVID19.

Thanks to Max and his parents! ❤ 

The Farm Community

 

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Im so impressed by all your work! I wish I was a student at your school. 👏🏻👏🏻👏🏻

Gute Perspektive!👍📷

Lernen als Prozess basierend auf Kopf und Hand. Hervorragend!

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Corona-Tagebuch, Tag 67: „Neue Foto Challenge: Himmel und Wolken“

Hey Farm Community,
Wir, die Imagefilm-Gruppe, bedanken uns herzlich bei allen, die bei unserer letzten Challenge zum Thema „Spiegelungen und Reflektionen“ mitgemacht haben!
Nun aber zu unserer neuen Challenge - mit dem Thema:

„Himmel und Wolken“

Regeln/Anleitung/Infos:

Es dürfen nur maximal 3 Bilder pro Person eingereicht werden.

Die Bilder bitte an folgende E-Mail-Adresse senden: Fotowettbewerb@achenbachmedia.com

Eine Auswahl der eingesendeten Bilder werden in das öffentliche Voting gegeben. Das bedeutet eure Fotos werden dann auf unserer Facebook Seite gezeigt und die Community kann abstimmen, welches Bild gewinnt.

WICHTIG: WENN IHR UNS EIN FOTO SCHICKT, WILLIGT IHR AUTOMATISCH EIN, DASS WIR EUER BILD AUF UNSERER FACEBOOK SEITE POSTEN DÜRFEN! (DATENSCHUTZ)

Bis Mittwoch den 03.06.2020 um 20:00 Uhr ist Einsendezeit.
Danach werden die Bilder in das öffentliche Facebook Voting weitergegeben. Spätestens am 18.06.2020, werden die Gewinner auf der Seite "Montessori Farm Aulendiebach" öffentlich bekannt gegeben.
Für einen der Gewinner gibt es dieses Mal eine kleine Überraschung.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine der Veranstalter (Montessori Farm Aulendiebach). Teilnehmerdaten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Lasst die Challenge beginnen!
Euer Imagefilm-Team

P.S.: Das Titelbild zeigt ein Gewitter über dem Rheingau und ist bei Eltville aufgenommen worden.
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Corona-Tagebuch, Tag 67: „Neue Foto Challenge: Himmel und Wolken“

Hey Farm Community,
Wir, die Imagefilm-Gruppe, bedanken uns herzlich bei allen, die bei unserer letzten Challenge zum Thema „Spiegelungen und Reflektionen“ mitgemacht haben!
Nun aber zu unserer neuen Challenge - mit dem Thema:

„Himmel und Wolken“

Regeln/Anleitung/Infos:

Es dürfen nur maximal 3 Bilder pro Person eingereicht werden.

Die Bilder bitte an folgende E-Mail-Adresse senden: Fotowettbewerb@achenbachmedia.com

Eine Auswahl der eingesendeten Bilder werden in das öffentliche Voting gegeben. Das bedeutet eure Fotos werden dann auf unserer Facebook Seite gezeigt und die Community kann abstimmen, welches Bild gewinnt.

WICHTIG: WENN IHR UNS EIN FOTO SCHICKT, WILLIGT IHR AUTOMATISCH EIN, DASS WIR EUER BILD AUF UNSERER FACEBOOK SEITE POSTEN DÜRFEN! (DATENSCHUTZ)

Bis Mittwoch den 03.06.2020 um 20:00 Uhr ist Einsendezeit.
Danach werden die Bilder in das öffentliche Facebook Voting weitergegeben. Spätestens am 18.06.2020, werden die Gewinner auf der Seite Montessori Farm Aulendiebach öffentlich bekannt gegeben. 
Für einen der Gewinner gibt es dieses Mal eine kleine Überraschung.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine der Veranstalter (Montessori Farm Aulendiebach). Teilnehmerdaten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Lasst die Challenge beginnen!
Euer Imagefilm-Team

P.S.: Das Titelbild zeigt ein Gewitter über dem Rheingau und ist bei Eltville aufgenommen worden.

Corona-Tagebuch, Tag 66: „Enten, Bauwagen und Gartenarbeit“

Kurze Zusammenfassung eines langen Tages: Heute waren mehrere Jugendliche auf der Farm um an ihren Projekten zu arbeiten: ein Gartenmanager hat nach den Pflanzen geschaut, der Gästemanager den Ausbau der Bauwagen geplant und wir alle haben weiter an den Entengehegen gearbeitet.
Im Fernunterricht hatten wir ein grandioses Videomeeting der Tiermanager. Dort stellten sie verschiedene Dokumentationskonzepte zur Pflege der unterschiedlichen Tierarten vor. In einem gut besuchten Online-Seminar hatten wir zudem verschiedene Reportagen analysiert. Im Präsenzunterricht im Schulgebäude waren die Absolventen, die an mathematischen Inhalten gearbeitet haben.

Lars
House Parent
Montessori Farm Aulendiebach
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Corona-Tagebuch, Tag 66: „Enten, Bauwagen und Gartenarbeit“

Kurze Zusammenfassung eines langen Tages: Heute waren mehrere Jugendliche auf der Farm um an ihren Projekten zu arbeiten: ein Gartenmanager hat nach den Pflanzen geschaut, der Gästemanager den Ausbau der Bauwagen geplant und wir alle haben weiter an den Entengehegen gearbeitet.
Im Fernunterricht hatten wir ein grandioses Videomeeting der Tiermanager. Dort stellten sie verschiedene Dokumentationskonzepte zur Pflege der unterschiedlichen Tierarten vor. In einem gut besuchten Online-Seminar hatten wir zudem verschiedene Reportagen analysiert. Im Präsenzunterricht im Schulgebäude waren die Absolventen, die an mathematischen Inhalten gearbeitet haben.

Lars
House Parent
Montessori Farm Aulendiebach

Corona-Tagebuch, Tag 65: Gewinner der Fotochallenge "Spiegelungen"

In diesem Beitrag seht ihr die Gewinner unserer Fotochallenge "Spiegelungen und Reflektionen", die von unserer Jury ausgewählt worden sind.
Danke für die Teilnahme, liebe Juliane Krebaum, Christine Veerkamp, Max Lantzsch und Laurence Bamberger!
Wir freuen uns auf euch bei der nächsten Challenge, die in Kürze online gestellt wird.
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Heh super !

Danke schön😊

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Corona-Tagebuch, Tag 64: “Abokiste”

Morgen ist Gemüsetag auf der Farm! In unserer Abokiste: Rucola, Kopfsalat, Lollo Rosso, Salbei, Zitronenmelisse, ein paar Eier und eine kleine Überraschung von unseren Küchenteam.

Guten Appetit allen Kunden!
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Corona-Tagebuch, Tag 63: "Die Farm aus Sicht eines unserer 10-Klässler"

Die Farm ...ein außerschulischer Lernort

Die Bilinguale Montessori Schule, welche ihren Standort in Ingelheim hat, startete vor 8 Monaten ein neues Farmprojekt. Lars Prignitz, der Schulleiter der Schule, hat dieses Projekt nach langer Vorbereitung ins Leben gerufen. Die Schule hat ca. 280 Schüler, von der ersten bis zur zehnten Klasse. Das Farmprojekt ist für ca. 25 Schüler der Klassenstufen 7-10 angelegt. Die Farm befindet sich jedoch nicht in Ingelheim, sondern im ca. 100 km entfernten hessischen Aulendiebach, einem kleinen Dorf in der Nähe von Büdingen. Dort bewirtschaften die Schüler einen kleinen Bauernhof, sie kümmern sich um die Tiere, den Garten, das Haus und planen neue Projekte und führen sie durch. Die normalen Unterrichtsfächer, wie Mathematik, Deutsch und Englisch kommen hierbei nicht zu kurz. Bei der Arbeit werden die Schüler von anwesenden Lernbegleitern unterstützt. Dieses Schulkonzept, an diesem außerschulischen Lernort, bereitet den Schülern viel Freude am Unterricht, fördert die Kreativität und die Selbständigkeit.

An einem Montagmorgen treffen sich sieben Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren um kurz vor acht Uhr am Bahnhof in Ingelheim. Diese Woche fahren Nico, Kristoffer, Lara, Luke, Ivan, Tobias und Konrad auf die Farm und verbringen dort gemeinsam die Schulwoche. Sie starten mit Rollkoffern und Schlafsäcken bepackt, selbständig, ohne Begleitung, den Weg nach Aulendiebach. Es geht mit dem Zug nach Frankfurt, dort wird umgestiegen in den Zug nach Büdingen und von dort aus zu Fuß nach Aulendiebach. Nach ca. drei Stunden erreichen sie ihr Ziel. Dort werden sie schon erwartet; von Eduardo, dem englisch sprechenden spanischen Lernbegleiter, sowie Lars und Martina Prignitz, die auf dem Hof dauerhaft wohnen. Die Farm ist ein kleiner Dreiseitenhof, mit einem schönen großen Fachwerkhaus, mehreren Scheunen und einem großen Innenhof. Hinter dem Fachwerkhaus befindet sich der Nutzgarten sowie der Hühner-und der Entenstall. Oberhalb der Farm befindet sich eine große Wiese auf der die Schafe grasen und daneben ist eine Apfelbaumplantage. Die Bäume tragen schon Knospen und blühen in voller Pracht. Es wird eine gute Ernte.

Auf der Farm angekommen werden zunächst die Zimmer aufgeteilt. Es gibt zwei Schlafräume mit 3-4 Etagenbetten. Anschließend wird ein Plan erstellt, wer welche Dienste übernimmt. Am Dienstag zum Beispiel sind Lara und Konrad für das Mittagessen zuständig. Sie müssen kochen, den Tisch decken und den Abwasch tätigen. Die Mahlzeiten werden immer gemeinsam mit allen eingenommen. Es gibt dafür feste Zeiten. Für die tägliche Fütterung der Tiere ist ein anderes Team zuständig. Auch das Ausmisten der Ställe ist ein Dienst, der eingeteilt wird. Es gibt für die Schulwoche auf der Farm einen Stundenplan, wie in der Schule, nur das darin alle Tätigkeiten, die auf der Farm gemacht werden müssen, eingetragen werden.

Neben diesen Aufgaben, gibt es auch noch den normalen Schulunterricht in dem großen Arbeitsraum, indem sich auch Computer und Arbeitsmaterialien befinden. Selbstverständlich haben die Schüler auch freie Zeit für sich zur Verfügung, in der zum Beispiel Fußball gespielt, auf dem Handy mit Freunden oder der Familie über WhatsApp geschrieben, oder einfach nur Musik gehört und gechillt wird. Für einige Schüler ist der Kontakt zur Familie und den Freunden in der Woche sehr wichtig, einigen fehlt natürlich auch der Sport in den Vereinen oder der Kontakt zum besten Freund. Aber für fünf Tage im Monat lässt sich gut darauf verzichten.

Zusätzlich gibt es für die Schüler spezielle Projekte innerhalb mehrerer „Workcycles“, für deren Teilnahme man sich individuell nach Interesse entscheiden kann. Es wurde unter Anderem in der Vergangenheit Apfelsaft hergestellt und verkauft, eine Wetterstation errichtet, Enten gezüchtet, Kekse gebacken, Kunsthandwerk für den Weihnachtsmarkt gebastelt, eine Küche in der Klasse gebaut sowie ein Bienenstock errichtet und Honig hergestellt. Andere Projekte, wie die Herstellung eines Pizzaofens oder der Bau einer Außenterrasse sind noch in Planung.
Das Highlight seit Bestehen der Farm, war der erst kürzlich stattgefundene Tag der offenen Tür, an dem alle Schüler, Eltern, Geschwister und Interessierte einen Einblick in das Farmleben erhaschen und die Schüler ihre Arbeiten voller Stolz präsentieren konnten. Dies war ein gelungener Tag bei Sonnenschein, an dem Führungen im Haus, im Garten und in den Ställen von den Schülern durchgeführt, selbst hergestellte Lebensmittel angeboten wurden und jede Menge Besucher anwesend waren. Hier konnte man das erfolgreiche Ergebnis des Projektes „außerschulischer Lernort“ live erleben.

von Konrad Wagner,
Absolvent der Farmklasse
Montessori Farm Aulendiebach
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Corona-Tagebuch, Tag 63: Die Farm aus Sicht eines unserer 10-Klässler 

Die Farm ...ein außerschulischer Lernort

Die Bilinguale Montessori Schule, welche ihren Standort in Ingelheim hat, startete vor 8 Monaten ein neues Farmprojekt. Lars Prignitz, der Schulleiter der Schule, hat dieses Projekt nach langer Vorbereitung ins Leben gerufen. Die Schule hat ca. 280 Schüler, von der ersten bis zur zehnten Klasse. Das Farmprojekt ist für ca. 25 Schüler der Klassenstufen 7-10 angelegt. Die Farm befindet sich jedoch nicht in Ingelheim, sondern im ca. 100 km entfernten hessischen Aulendiebach, einem kleinen Dorf in der Nähe von Büdingen. Dort bewirtschaften die Schüler einen kleinen Bauernhof, sie kümmern sich um die Tiere, den Garten, das Haus und planen neue Projekte und führen sie durch. Die normalen Unterrichtsfächer, wie Mathematik, Deutsch und Englisch kommen hierbei nicht zu kurz. Bei der Arbeit werden die Schüler von anwesenden Lernbegleitern unterstützt. Dieses Schulkonzept, an diesem außerschulischen Lernort, bereitet den Schülern viel Freude am Unterricht, fördert die Kreativität und die Selbständigkeit.

An einem Montagmorgen treffen sich sieben Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren um kurz vor acht Uhr am Bahnhof in Ingelheim. Diese Woche fahren Nico, Kristoffer, Lara, Luke, Ivan, Tobias und Konrad auf die Farm und verbringen dort gemeinsam die Schulwoche. Sie starten mit Rollkoffern und Schlafsäcken bepackt, selbständig, ohne Begleitung, den Weg nach Aulendiebach. Es geht mit dem Zug nach Frankfurt, dort wird umgestiegen in den Zug nach Büdingen und von dort aus zu Fuß nach Aulendiebach. Nach ca. drei Stunden erreichen sie ihr Ziel. Dort werden sie schon erwartet; von Eduardo, dem englisch sprechenden spanischen Lernbegleiter, sowie Lars und Martina Prignitz, die auf dem Hof dauerhaft wohnen. Die Farm ist ein kleiner Dreiseitenhof, mit einem schönen großen Fachwerkhaus, mehreren Scheunen und einem großen Innenhof. Hinter dem Fachwerkhaus befindet sich der Nutzgarten sowie der Hühner-und der Entenstall. Oberhalb der Farm befindet sich eine große Wiese auf der die Schafe grasen und daneben ist eine Apfelbaumplantage. Die Bäume tragen schon Knospen und blühen in voller Pracht. Es wird eine gute Ernte.

Auf der Farm angekommen werden zunächst die Zimmer aufgeteilt. Es gibt zwei Schlafräume mit 3-4 Etagenbetten. Anschließend wird ein Plan erstellt, wer welche Dienste übernimmt. Am Dienstag zum Beispiel sind Lara und Konrad für das Mittagessen zuständig. Sie müssen kochen, den Tisch decken und den Abwasch tätigen. Die Mahlzeiten werden immer gemeinsam mit allen eingenommen. Es gibt dafür feste Zeiten. Für die tägliche Fütterung der Tiere ist ein anderes Team zuständig. Auch das Ausmisten der Ställe ist ein Dienst, der eingeteilt wird. Es gibt für die Schulwoche auf der Farm einen Stundenplan, wie in der Schule, nur das darin alle Tätigkeiten, die auf der Farm gemacht werden müssen, eingetragen werden.

Neben diesen Aufgaben, gibt es auch noch den normalen Schulunterricht in dem großen Arbeitsraum, indem sich auch Computer und Arbeitsmaterialien befinden. Selbstverständlich haben die Schüler auch freie Zeit für sich zur Verfügung, in der zum Beispiel Fußball gespielt, auf dem Handy mit Freunden oder der Familie über WhatsApp geschrieben, oder einfach nur Musik gehört und gechillt wird. Für einige Schüler ist der Kontakt zur Familie und den Freunden in der Woche sehr wichtig, einigen fehlt natürlich auch der Sport in den Vereinen oder der Kontakt zum besten Freund. Aber für fünf Tage im Monat lässt sich gut darauf verzichten.

Zusätzlich gibt es für die Schüler spezielle Projekte innerhalb mehrerer „Workcycles“, für deren Teilnahme man sich individuell nach Interesse entscheiden kann. Es wurde unter Anderem in der Vergangenheit Apfelsaft hergestellt und verkauft, eine Wetterstation errichtet, Enten gezüchtet, Kekse gebacken, Kunsthandwerk für den Weihnachtsmarkt gebastelt, eine Küche in der Klasse gebaut sowie ein Bienenstock errichtet und Honig hergestellt. Andere Projekte, wie die Herstellung eines Pizzaofens oder der Bau einer Außenterrasse  sind noch in Planung.
Das Highlight seit Bestehen der Farm, war der erst kürzlich stattgefundene Tag der offenen Tür, an dem alle Schüler, Eltern, Geschwister und Interessierte einen Einblick in das Farmleben erhaschen und die Schüler ihre Arbeiten voller Stolz präsentieren konnten. Dies war ein gelungener Tag bei Sonnenschein, an dem Führungen im Haus, im Garten und in den Ställen von den Schülern durchgeführt, selbst hergestellte Lebensmittel angeboten wurden und jede Menge Besucher anwesend waren. Hier konnte man das erfolgreiche Ergebnis des Projektes „außerschulischer Lernort“ live erleben. 

von Konrad Wagner,
Absolvent der Farmklasse 
Montessori Farm Aulendiebach

1 week ago

Montessori Farm Aulendiebach

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Corona-Tagebuch, Tag 62: ,,Das Arbeiten mit den Tieren auf der Farm macht richtig Spass!”

Iván geht in die Farmklasse der Montessori Schule Ingelheim. Die Farmklasse ist eine Klasse, die eine eigene Farm besitzt. Die Farm ist in Aulendiebach. Man fährt mit dem Zug oder Auto dorthin. Die Fahrt mit dem Auto dauert 1 Stunde und 15 Minuten. Auf der Farm wohnen auch Schulleiter und Lernbegleiter Lars mit seiner Frau Martina und seiner Tochter Mirja. „Die Farm sieht wunderschön aus“ sagt Iván. „Dort gibt es Schafe, Hühner, Enten, Küken und Katzen und wir haben Tiermanager, die sich um die Tiere kümmern.“ Morgens werden die Jugendlichen aufgeweckt von einem lauten Krähen von ihrem Hahn. Die Tiermananger füttern die Tiere und bringen sie auf die Weide. Die Kinder frühstücken und arbeiten dann, bis es Mittagessen gibt. Zwei Kinder melden sich für das Essen machen und kochen für alle. „Am liebsten esse ich Nudeln mit Tomatensoße und Käse. Die sind soo lecker!“ sagt Iván. Nach dem Mittagessen arbeiten die Kinder weiter. Manchen Leuten gefällt es nicht, wenn man so viel arbeiten muss, weil die Arbeit, die sie haben, anstrengend ist. Manche müssen einen Stall ausmisten. Manche müssen Blumen pflanzen. Nach dem Arbeiten gibt es leckeren Kuchen. Am Nachmittag beginnt für die Kinder die Freizeit. In der Freizeit können die Kinder gemeinsam auf der Farm oder auf dem Spielplatz in der Nähe der Farm spielen. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, ihr Handy zu nutzen, um zum Beispiel ihre Eltern anzurufen. Die Kinder schlafen nämlich von Dienstag bis Freitag auf der Farm. Freitags fahren die Kinder dann mit dem Zug oder mit Lars wieder nach Hause. Nach der Freizeit gibt es Abendessen, da essen alle zusammen. Nach dem Abendessen gucken wir Filme oder spielen Tischkicker. ,,Ich finde die Abende richtig lustig, weil wir beim Spielen viel Quatsch machen und viel lachen“ sagt Iván. Um 22 Uhr gehen alle ins Bett. ,,Am tollsten fand ich den Moment, als ich gehört habe, dass ich nächstes Jahr Tiermanager bin!“ sagt Iván. „Ich freue mich, weil ich viel mit den Tieren zusammen sein kann“.
Auf der Farm lernen die Kinder mit den Tieren gut umzugehen und zusammen zu arbeiten. ,,Ich wusste nicht, dass die Tiere so viel Essen brauchen. Ich dachte, dass die Pakete kleiner wären“ sagt Iván. „Das habe ich auf der Farm gelernt“.

Reportage von:
Ivan
Tier Manager
Montessori Farm Aulendiebach
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Corona-Tagebuch, Tag 62: ,,Das Arbeiten mit den Tieren auf der Farm macht richtig Spass!”

Iván geht in die Farmklasse der Montessori Schule Ingelheim. Die Farmklasse ist eine Klasse, die eine eigene Farm besitzt. Die Farm ist in Aulendiebach. Man fährt mit dem Zug oder Auto dorthin.  Die Fahrt mit dem Auto dauert  1 Stunde und 15 Minuten. Auf der Farm wohnen auch Schulleiter und Lernbegleiter Lars mit seiner Frau Martina und seiner Tochter Mirja. „Die Farm sieht wunderschön aus“ sagt Iván. „Dort gibt es Schafe, Hühner, Enten, Küken und Katzen und wir haben Tiermanager, die sich um die Tiere kümmern.“  Morgens werden die Jugendlichen aufgeweckt von einem lauten Krähen von ihrem Hahn.  Die Tiermananger füttern die Tiere und bringen sie auf die Weide. Die Kinder frühstücken und arbeiten dann, bis es Mittagessen gibt. Zwei Kinder melden sich für das Essen machen und kochen für alle. „Am liebsten esse ich Nudeln mit Tomatensoße und Käse. Die sind soo lecker!“ sagt Iván. Nach dem Mittagessen arbeiten die Kinder weiter. Manchen Leuten gefällt es nicht, wenn man so viel arbeiten muss, weil die Arbeit, die sie haben, anstrengend ist. Manche müssen einen Stall ausmisten. Manche müssen Blumen pflanzen. Nach dem Arbeiten gibt es leckeren Kuchen. Am Nachmittag beginnt für die Kinder die Freizeit. In der Freizeit können die Kinder gemeinsam auf der Farm oder auf dem Spielplatz in der Nähe der Farm spielen. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, ihr Handy zu nutzen, um zum Beispiel ihre Eltern anzurufen. Die Kinder schlafen nämlich von Dienstag bis Freitag auf der Farm. Freitags fahren die Kinder dann mit dem Zug oder mit Lars wieder nach Hause. Nach der Freizeit gibt es Abendessen, da essen alle zusammen. Nach dem Abendessen gucken wir Filme oder spielen Tischkicker. ,,Ich finde die Abende richtig lustig, weil wir beim Spielen viel Quatsch machen und viel lachen“ sagt Iván. Um 22 Uhr gehen alle ins Bett. ,,Am tollsten fand ich den Moment, als ich gehört habe, dass ich nächstes Jahr Tiermanager bin!“ sagt Iván. „Ich freue mich, weil ich viel mit den Tieren zusammen sein kann“.
Auf der Farm lernen die Kinder mit den Tieren gut umzugehen und zusammen zu arbeiten. ,,Ich wusste nicht, dass die Tiere so viel Essen brauchen. Ich dachte, dass die Pakete kleiner wären“ sagt Iván. „Das habe ich auf der Farm gelernt“. 

Reportage von:
Ivan
Tier Manager
Montessori Farm Aulendiebach
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